Algira

Ein Durchlauf, vollständig gezeigt

Zwei Teile zu wenig,
eine Linie steht.

Zwei Stück weniger geliefert als bestellt, und acht Stunden später steht Linie 2 immer noch. Wir zeigen den kompletten Tag: welche Meldungen anfallen, was wir gemeinsam als Regelwerk festlegen und wie der Control Brief daraus aussieht.

Unternehmen, Personen und Kennungen in diesem Beispiel sind erfunden. Auch der Meldungssatz und der Regelkatalog wurden für dieses Beispiel erstellt. Verarbeitet wurden sie unverändert mit derselben Pipeline, die auch im Pilot Ihre Vorgänge bearbeitet. Der Brief unten ist deren Ausgabe und nicht nachgebaut.

Wie viel Zeit haben Sie?

12

Meldungen

6

Quellen

1

Vorgang

0

davon ausgeführt

Derselbe Durchlauf als Film

Der Tag in anderthalb Minuten.
Mit laufender Zeitachse.

Durchlauf Produktion · Untertitel zuschaltbar · Animation und Sprecherstimme KI-generiert (KI-Transparenz) · selbst gehostet, kein Tracking. Die Zeitachse zeigt zwei Spuren: oben die Meldungen dieses Tages, das ist der 30-Tage-Pilot. Unten der Verlauf im Produktivbetrieb, wenn ALGIRA nach dem Pilot an Ihre Systeme angebunden ist.

Schritt 1 · Was Sie liefern

Nichts Neues erfassen.
Nur, was ohnehin anfällt.

Fertigungsauftrag FA-118, Auslieferung an den Kunden am 26.08. Die Meldungen entstehen an sechs Stellen: in der Fertigungsplanung, im Wareneingang, am Werkerterminal, in der Qualitätssicherung, in der Bestandsführung und im Postfach zum Lieferanten. Sie liefern sie als Tabelle oder Export, wir bringen sie in ein einheitliches Format.

  • 06:00 · Fertigungsplanunginfo

    Fertigungsauftrag FA-118 eingeplant, Auslieferung an den Kunden am 26.08.

  • 07:15 · Wareneinganghoch

    Position 14 der Bestellung 2026-0442: zwei Stück weniger geliefert als bestellt

  • 07:20 · Wareneingangmittel

    Lieferschein LS-9942 weist die volle Menge aus, gezählt wurde weniger

  • 07:35 · Werkerterminalhoch

    Werker stoppt die Fertigung an Linie 2, Bauteil fehlt für den nächsten Schritt

  • 08:50 · Qualitätssicherunghoch

    Zwei der gelieferten Teile zeigen Grate an der Passfläche, Nacharbeit nötig

  • 09:10 · Bestandsführungmittel

    Kein freier Bestand der Position, auch die beiden folgenden Aufträge hängen daran

  • 10:30 · Lieferanten-E-Mailmittel

    Telefonische Anfrage an Nordmetall Zulieferung zur Differenz ist seit zwei Stunden unbeantwortet

  • 11:00 · Fertigungsplanunghoch

    Linie 2 steht seit 3 Std. 25 Min., Folgeaufträge verschieben sich

  • 12:15 · Qualitätssicherungmittel

    Nacharbeit an den beiden Teilen wäre in der eigenen Fertigung möglich

  • 13:05 · Bestandsführungmittel

    Zweitlieferant könnte kurzfristig liefern, Mehrpreis rund 640 €

  • 14:20 · Fertigungsplanunghoch

    Ohne Entscheidung bis heute Abend ist der Auslieferungstermin am 26.08. nicht haltbar

  • 15:45 · Werkerterminalmittel

    Seit 4 Std. keine Rückmeldung an die Fertigung, Linie 2 weiterhin ohne Auftrag

Die Klammer ist die Fertigungsauftragsnummer. Wareneingang, Werkerterminal, Qualitätssicherung, Bestandsführung und Lieferantenpost gehören zusammen, sobald sie demselben Auftrag zugeordnet sind.

Schritt 2 · Was wir gemeinsam festlegen

Das Regelwerk ist
die eigentliche Arbeit.

Im Workshop klären wir, wer bei einer Lieferdifferenz handelt, bis zu welchem Mehrpreis der Einkauf allein entscheidet und was gegenüber Kunde und Lieferant erst gesagt werden darf, wenn es feststeht. Diese Antworten gelten danach für jede Differenz dieser Art.

Wer handelt, wer gibt frei

Zuständig (handelnd)
M. Berger, Einkauf
Vertretung
S. Krüger, Einkauf
Informiert
Fertigungsleitung, Qualitätssicherung, Vertrieb
Freigabe durch
P. Ostermann, Fertigungsleitung
Freigabegrenze
Mehrkosten bis 500 € entscheidet der Einkauf
Vier-Augen-Prinzip
ab 2.000 € oder bei Terminzusagen an den Kunden

Was ausdrücklich gesperrt bleibt

  • Die Fertigung mit der gelieferten Ist-Menge fortsetzen

    Der Auftrag wäre unvollständig und müsste später erneut geöffnet werden.

  • Die beiden beanstandeten Teile ohne abgeschlossene Nacharbeit verbauen

    Die Qualitätssicherung hat Grate an der Passfläche festgestellt.

  • Beim Zweitlieferanten ohne Freigabe bestellen

    Der Mehrpreis von rund 640 € liegt über der Grenze des Einkaufs.

  • Dem Kunden eine Terminverschiebung mitteilen, bevor die Ersatzbeschaffung geklärt ist

    Eine Verschiebung wird zugesagt, wenn sie feststeht, und nicht, wenn sie befürchtet wird.

Woran später gemessen wird

  • Differenz belegenDie Differenz ist mit Zählprotokoll und Lieferscheinnummer dokumentiert60 Minuten
  • Rückfrage entwerfenDer Entwurf nennt nur belegte Mengen und Nummern und liegt dem Einkauf vor30 Minuten
  • Rückfrage sendenDer Lieferant hat geantwortet oder eine Nachfrist ist gesetzt und dokumentiertnächster Werktag, 12:00
  • Nacharbeit prüfenDie Qualitätssicherung hat die nachgearbeiteten Teile schriftlich freigegebenvor dem Wiederanlauf
  • Ausweichbeschaffung vorbereitenEntscheidung dokumentiert: beim Zweitlieferanten bestellt oder verworfen, mit Begründungvor Schichtende
  • Linie umplanenLinie 2 hat einen eingeplanten Folgeauftrag oder eine dokumentierte Stillstandsbegründung2 Stunden
  • Wiederanlauf belegenVollzähligkeit und Qualitätsfreigabe liegen vor, der Wiederanlauf ist mit Zeitpunkt vermerktTag des Wiederanlaufs

Schritt 3 · Was herauskommt

Der Control Brief.
In 90 Sekunden gelesen.

Aus den Meldungen wird ein Vorgang mit Bewertung, benannten nächsten Schritten, Freigabepflicht, Sperren und Prüfaufträgen. Bevor er zu Ihnen geht, liest ihn ein Mensch gegen.

CONTROL BRIEFAuftrag FA-118
Stand 15:45 UhrRisiko hoch
Welchen Stand zeigt dieser Brief? Den von 15:45 Uhr. Er fasst alle zwölf Meldungen dieses Fertigungstages zusammen. Im Pilot legen wir gemeinsam fest, wann ein Auftrag erstmals vorgelegt wird. Hier wäre 07:35 Uhr der richtige Zeitpunkt gewesen, als der Werker die Fertigung an Linie 2 stoppte. Bis zu diesem Brief stand die Linie bereits acht Stunden.

Worum geht es

Auf Bestellung 2026-0442 wurden zwei Stück weniger geliefert als bestellt, zwei weitere Teile sind zu beanstanden. Linie 2 steht, der Lieferant antwortet nicht, und ohne Entscheidung heute ist der Auslieferungstermin am 26.08. nicht haltbar.

Bewertung

Hoch, weil zwölf Meldungen vorliegen, die höchste Einstufung „hoch“ erreicht wird, elf davon erhöhte Bedeutung haben und alle auf einen Tag fallen.

Diese Einstufung folgt festen Schwellen, nicht einer Einschätzung.

Geplante nächste Schritte, noch nicht ausgeführt

  • Wareneingang: Lieferdifferenz belegenvorbereiten
  • Assistenz: Anfrage an den Lieferanten entwerfenvorbereiten
  • Assistenz: Anfrage an den Lieferanten sendenFreigabe erforderlich
  • Qualitätssicherung: Nacharbeit der beanstandeten Teile prüfenvorbereiten
  • Einkauf: Ausweichbeschaffung vorbereitenFreigabe erforderlich
  • Fertigungsplanung: Linie 2 umplanenvorbereiten
  • Fertigungsleitung: Wiederaufnahme der Fertigung belegenvorbereiten

Zuständig

M. Berger, Einkauf

Vertretung S. Krüger · Freigabe P. Ostermann

Woher der Brief stammt

12 Meldungen · 06:00 bis 15:45 Uhr · Fertigungsplanung 3, Bestandsführung 2, Qualitätssicherung 2, Wareneingang 2, Werkerterminal 2, Lieferanten-E-Mail 1. Jede einzeln nachschlagbar.

Nicht freigegeben

  • ·Die Fertigung mit der gelieferten Ist-Menge fortsetzen
  • ·Die beiden beanstandeten Teile ohne abgeschlossene Nacharbeit verbauen
  • ·Beim Zweitlieferanten ohne Freigabe bestellen
  • ·Dem Kunden eine Terminverschiebung mitteilen, bevor die Ersatzbeschaffung geklärt ist

Später zu prüfen

Belegte Differenz binnen 60 Minuten · Antwort oder gesetzte Nachfrist des Lieferanten bis zum nächsten Werktag 12:00 Uhr · Entscheidung zur Ausweichbeschaffung vor Schichtende · Vollzähligkeit und Qualitätsfreigabe vor dem Wiederanlauf.

Automatisch ausgeführt: 0 von 7 SchrittenBeispieldaten · Unternehmen und Personen sind erfunden

Warum null?

Weil im Pilot
nichts von allein läuft.

ALGIRA bereitet die sieben Schritte vor und legt fest, wer sie verantwortet, was dabei gesperrt bleibt und woran später gemessen wird. Keine Bestellung wird ausgelöst, keine Nacharbeit gestartet, keine Linie umgeplant. Das tun Ihre Leute, wie bisher.

Das ist Absicht und keine Einschränkung. Der Pilot beweist erst einmal, dass die Regeln an Ihren echten Vorgängen tragen. Was danach möglich wird, steht im nächsten Abschnitt.

Nach dem Pilot

Der Brief ist nicht das Ende.
Er ist die geprüfte Grundlage.

Im Pilot wird bewiesen, dass Ablauf, Regeln, Grenzen, Zuständigkeiten, Sperren und Prüfkriterien an Ihren echten Vorgängen funktionieren. Wer danach fortsetzt, kauft nicht einfach weitere Briefe. Die bewährten Regeln werden in einen laufenden, kontrollierten Betrieb überführt.

01belegt

Pilot

Die Daten kommen als Export oder Tabelle. ALGIRA bildet den Vorgang, prüft die Regeln und zeigt, welche Schritte vorbereitet, freigegeben oder blockiert werden müssten. Es passiert keine Handlung, nichts wird ausgelöst.

Das ist der Zustand, den diese Seite oben vollständig zeigt.

02wird eingerichtet

Angebundener Betrieb

Vorhandene Exporte oder geeignete Verbindungen zu Ihren Systemen werden so eingerichtet, dass niemand die Meldungen mehr von Hand übergeben muss. Neue Meldungen werden dem richtigen Vorgang zugeordnet.

Aus der Momentaufnahme wird dadurch eine fortlaufende Kontrollansicht für den Fall: aktueller Stand, neue Risiken, offene Entscheidungen, Sperren, Fristen und das, was bereits belegt ist.

03nächste Stufe

Kontrollierte Automatisierung

Geeignete Handlungen können nach Ihrer ausdrücklichen Entscheidung vorbereitet, zur Freigabe vorgelegt oder ausgeführt werden. Sie bestimmen dabei die Reichweite jeder Freigabe.

  • ·nur diese eine Handlung
  • ·dieser eine Vorgang
  • ·gleichartige Fälle dieses Kunden
  • ·eine vorher beschriebene Fallklasse

Eine pauschale Freigabe für alles ist nicht vorgesehen. Gesperrte Handlungen bleiben gesperrt. Jede Freigabe wird mit Person, Zeitpunkt und Reichweite festgehalten und kann geändert oder zurückgenommen werden.

Über den Einzelfall hinaus

Wenn dieselbe Sache
zum vierten Mal auffällt.

Im laufenden Betrieb betrachtet ALGIRA nicht nur den einzelnen Vorgang. Über viele Vorgänge hinweg lässt sich auswerten, was sich wiederholt: dieselbe Ursache, immer dieselbe Freigabe, wiederkehrende Verzögerungen an derselben Stelle oder Prüfkriterien, die regelmäßig nicht eingehalten werden.

Daraus entstehen Vorschläge: eine angepasste Regel, ein früherer Auslösepunkt, eine zusätzliche Handlung, die kontrolliert freigegeben werden könnte.

Wichtig dabei: ALGIRA ändert nichts von allein. Es gibt keine selbstlernende Optimierung. Jeder Vorschlag wird vorgelegt, von Ihnen geprüft und erst nach Ihrer Freigabe Teil des Regelwerks.

Derselbe Vorgang, eine Stufe weiter

Aus der Momentaufnahme
wird ein Verlauf.

Im Pilot bleiben alle Handlungen vorbereitet, gesperrt oder freigabepflichtig. Nach einer Anbindung führt derselbe Vorgang zusätzliche Zustände: eingegangene Meldungen, erneute Bewertungen, angeforderte und erteilte Freigaben mit ihrer Reichweite, ausgeführte Schritte und geprüfte Ergebnisse.

Die folgende Darstellung ist keine aktuelle Ausgabe des Werkzeugs. Sie zeigt, wie derselbe Vorgang nach einer Anbindung weitergeführt werden kann.

VERLAUFAuftrag FA-118
So kann es nach einer Anbindung weitergehen
  • 07:37Neue Meldung eingegangenWerker stoppt die Fertigung an Linie 2
  • 07:37Erneut bewertetRisiko steigt von mittel auf hoch
  • 07:41Handlung vorbereitetDifferenz mit Zählprotokoll und Lieferscheinnummer belegt
  • 08:52Neue Meldung eingegangenZwei gelieferte Teile mit Graten an der Passfläche
  • 08:55Handlung vorbereitetRückfrage an den Lieferanten entworfen
  • 08:55Freigabe angefordertVersand der Rückfrage, vorgelegt an den Einkauf
  • 09:12Für diesen Vorgang freigegebenM. Berger, gilt nur für Bestellung 2026-0442
  • 09:12AusgeführtRückfrage an den Lieferanten versendet
  • 09:13Nachweis abgelegtVersandbeleg des Mailservers; eine Antwort des Lieferanten ist damit nicht belegt
  • 13:20Freigabe angefordertAusweichbeschaffung mit 640 € Mehrpreis, vorgelegt an die Fertigungsleitung
  • 13:20Weiterhin gesperrtBestellung beim Zweitlieferanten ohne Freigabe und jede Terminzusage an den Kunden

Die Rückfrage entsteht erst nach 08:50 Uhr, weil sie den Qualitätsbefund mitverwendet. Vorher war er nicht belegt. Die zweite Freigabe zur Ausweichbeschaffung ist am Ende des gezeigten Tages noch offen: 640 € liegen über der Grenze des Einkaufs, entscheiden muss die Fertigungsleitung. Genau das hält der Vorgang sichtbar, statt es im Postfach liegen zu lassen.

Entwurf und Ausführung ansehen

Die schriftliche Rückfrage an den Lieferanten wird mit KI-Unterstützung formuliert. Das Regelwerk entscheidet vorher, ob diese Kommunikation erlaubt, gesperrt oder freigabepflichtig ist. Die KI formuliert ausschließlich innerhalb der Mengen, Nummern und Befunde, die zum Zeitpunkt des Entwurfs belegt sind. Sie stellt keine Forderung, setzt keine Frist von sich aus und entscheidet weder über den Versand noch über eine Freigabe. Versendet wird die freigegebene Fassung, das Ergebnis wird dokumentiert.

Verwendete Belege

  • 07:15 · Wareneingang
    Position 14 der Bestellung 2026-0442, zwei Stück weniger geliefert
  • 07:20 · Wareneingang
    Lieferschein LS-9942 weist die volle Menge aus
  • 07:35 · Werkerterminal
    Fertigung an Linie 2 gestoppt, Bauteil fehlt
  • 08:50 · Qualitätssicherung
    Zwei Teile mit Graten an der Passfläche

Was dabei galt

  • Regel
    Bei belegter Lieferdifferenz wird eine schriftliche Rückfrage vorbereitet. Der Qualitätsbefund ist seit 08:50 Uhr belegt, deshalb entsteht der Entwurf erst danach.
  • Sperre
    Keine Terminzusage und keine Aussage über Ersatzbeschaffung an Dritte.
  • Grenze
    Nur Mengen, Nummern und Befunde verwenden, die um 08:55 Uhr belegt sind. Die unbeantwortete telefonische Anfrage ist erst um 10:30 Uhr als Meldung belegt und kommt hier deshalb nicht vor.
  • Freigabe
    Versand an den Lieferanten erst nach Freigabe durch einen Menschen.

Entwurf, 08:55

KI-unterstützt

Guten Tag, zur Bestellung 2026-0442 haben wir heute die Lieferung zu Lieferschein LS-9942 erhalten. Bei Position 14 weist der Lieferschein die volle Menge aus, gezählt haben wir zwei Stück weniger. Zusätzlich weisen zwei der gelieferten Teile Grate an der Passfläche auf. Unsere Fertigung ist dadurch gestoppt. Wir bitten um Rückmeldung, wie die Differenz und die Beanstandung ausgeglichen werden.

Versendete Fassung, 09:12

freigegeben

Guten Tag, zur Bestellung 2026-0442 haben wir heute die Lieferung zu Lieferschein LS-9942 erhalten. Wir benötigen Ihre Rückmeldung bis morgen 12:00 Uhr. Bei Position 14 weist der Lieferschein die volle Menge aus, gezählt haben wir zwei Stück weniger. Zusätzlich weisen zwei der gelieferten Teile Grate an der Passfläche auf. Unsere Fertigung ist dadurch gestoppt. Wir bitten um Rückmeldung, wie die Differenz und die Beanstandung ausgeglichen werden.

Eine Änderung gegenüber dem Entwurf: Der Einkauf hat eine Nachfrist bis morgen 12:00 Uhr gesetzt. Das ist eine Entscheidung des Menschen und keine Angabe aus einer Meldung. Die KI setzt von sich aus keine Fristen. Am Sachverhalt wurde nichts ergänzt.

Freigabe

M. Berger, Einkauf

09:12 Uhr · gilt nur für Bestellung 2026-0442

Versand

09:12 Uhr per E-Mail

an den im Lieferantenstamm hinterlegten Ansprechpartner

Nachweis

Versandbeleg des Mailservers um 09:13 Uhr, dem Auftrag zugeordnet abgelegt. Er belegt den Versand, keine Antwort des Lieferanten. Mit der gesetzten Nachfrist gilt der Prüfauftrag „Der Lieferant hat geantwortet oder eine Nachfrist ist gesetzt und dokumentiert“ als erfüllt; die Antwort selbst steht bis morgen 12:00 Uhr aus.

Vorlage oder KI? Eine reine Eingangsbestätigung wäre eine feste, vorher freigegebene Vorlage. Hier mussten Bestellnummer, Lieferscheinnummer, gezählte Menge, Qualitätsbefund und der Fertigungsstillstand zu einer belegbaren Rückfrage zusammengeführt werden. Genau dafür wird die KI eingesetzt.
Jede Freigabe nennt die Person und ihre Reichweite. Gesperrte Handlungen bleiben gesperrt, auch wenn andere Schritte längst freigegeben sind. Anbindung, Ausführung und Nachweis gehören zur oben gekennzeichneten Zielform und sind heute nicht in Betrieb.

Ehrlich gesagt

Was heute läuft
und was eingerichtet wird.

Die Stufen 02 und 03 beschreiben, was nach dem Pilot möglich wird, und nicht das, was heute schon läuft. Damit im Gespräch niemand aneinander vorbeiredet, hier die Trennung im Einzelnen.

Meldungen als Export oder Tabelle übergeben

im Pilot genutzt

Sie liefern, was ohnehin anfällt. Wir bringen es in ein einheitliches Format.

Vorgangsbildung, Bewertung nach Regeln, Sperren, Prüfaufträge

im Pilot genutzt

Der Brief auf dieser Seite stammt genau daraus.

Freigabe als nachvollziehbarer Zustand

vorhanden, im Pilot auf Papier

Das Werkzeug kennt den Übergang von „Freigabe angefordert“ zu „freigegeben“. Ausgelöst wird dadurch nichts.

Anbindung an Ihre Systeme oder an regelmäßige Exporte

wird bei der Fortsetzung eingerichtet

Existiert heute nicht. Umfang und Aufwand hängen von Ihren Systemen ab.

Fortlaufend aktualisierter Vorgang statt Momentaufnahme

wird bei der Fortsetzung eingerichtet

Setzt die Anbindung voraus. Im Pilot ist jeder Brief eine Momentaufnahme.

Texterzeugung, Versand und Nachweis

wird bei der Fortsetzung eingerichtet

Heute nicht im Produkt enthalten. Im Pilot entstehen Entwürfe und Versand von Hand.

Auswertung über mehrere Vorgänge hinweg

kann als nächste Stufe umgesetzt werden

Heute nicht im Einsatz. Ergebnis wären Vorschläge, die Sie prüfen und freigeben.

Automatische Ausführung freigegebener Handlungen

kann als nächste Stufe umgesetzt werden

Im Pilot ausgeschlossen. In unserem eigenen IT-Betrieb setzen wir das ein, dort mit einer sehr kurzen Liste erlaubter Handlungen.

Was das für Sie bedeutet

Ihr Aufwand: rund 4,5 Stunden
über dreißig Tage.

  • ·90 Minuten Workshop: den Ablauf abgrenzen und das Regelwerk festlegen
  • ·60 Minuten, um die Datenübergabe einmal einzurichten
  • ·zweimal 30 Minuten Zwischenabstimmung
  • ·60 Minuten Abschlussgespräch

Dazu die laufende Lieferung der Meldungen, wenige Minuten pro Woche. Keine Installation, kein Zugriff auf Ihre Systeme, keine Schnittstelle.

Der Pilot

2.500 €netto

30 Tage, ein Bereich, ein Ablauf. Sie erhalten 10 bis 20 Control Briefs aus Ihren echten Vorgängen, Ihr Regelwerk, einen Prüfplan und eine schriftliche Auswertung. 50 % werden angerechnet, wenn Sie fortsetzen.

Kommen am Ende nicht mindestens zehn vollständige Briefe zustande und liegt das an uns, stellen wir nichts in Rechnung.

Unverbindliches Erstgespräch

45 bis 60 Minuten, kostenfrei. Wir sehen uns einen Ihrer Abläufe an und sagen ehrlich, ob er sich eignet.

Kommt Ihnen das bekannt vor? Ablauf prüfen →

Danach

Was nach den
30 Tagen passiert.

Beide Wege sind vorgesehen und beide sind in Ordnung. Sie entscheiden am Ende der 30 Tage auf Basis dessen, was der Pilot gezeigt hat, und nicht auf Basis einer Ankündigung.

Wenn Sie fortsetzen

  • ·Wir werten den Pilot gemeinsam aus: Was hat getragen, was nicht.
  • ·Sie entscheiden, ob derselbe Ablauf weiterläuft oder ob als Nächstes ein anderer aufgenommen wird.
  • ·Das bewährte Regelwerk, die Datenzuordnung und die Erkenntnisse werden übernommen. Es beginnt nichts von vorn.
  • ·Die Datenübergabe wird auf laufenden Betrieb umgestellt, damit der Vorgang mitläuft statt nachträglich zusammengetragen zu werden.
  • ·Geeignete Handlungen können danach schrittweise freigegeben werden, jede mit festgelegter Reichweite.
  • ·1.250 €, die Hälfte des Pilotpreises, werden angerechnet.

Umfang und Konditionen der Fortsetzung vereinbaren wir dann separat. Ein fertiges Paket oder einen laufenden Preis gibt es dafür heute nicht. Wir würden ihn raten, bevor der Pilot die Zahlen geliefert hat.

Wenn Sie nicht fortsetzen

  • ·Der Pilot endet nach 30 Tagen. Keine automatische Verlängerung, keine weitere Verpflichtung.
  • ·Sie behalten alles Zugesagte: die Control Briefs, Ihr Regelwerk, den Prüfplan und die schriftliche Auswertung.
  • ·Es bleibt nichts zurück, was abgeschaltet werden müsste. Keine Installation, kein Zugang zu Ihren Systemen.
  • ·Den erarbeiteten Ablauf können Sie intern weiterverwenden, auch ohne uns.

Und die Zusage vom Anfang bleibt: Kommen wegen uns nicht mindestens zehn vollständige Briefe zustande, wird nichts berechnet.